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Lupe Badminton-Spielerinnen trumpfen auf

Wie vor zwei Jahren ist Xu Huaiwen bei der Badminton- WM in die Vorschlussrunde eingezogen. Für Petra Overzier ist das Erreichen des Halbfinales eine Premiere.

Überraschend ist die deutsche Vizemeisterin Petra Overzier aus Bonn ins Halbfinale der Badminton-Weltmeisterschaften in Madrid eingezogen. Die 24-Jährige besiegte die Chinesin Jiang Yanjiao mit 21:18, 14:21, 21:14. «Ich habe gemerkt, dass sie Angst bekommen hat», sagte Overzier nach ihrem unerwarteten Erfolg. Im Halbfinale wartet mit Olympiasiegerin Zhang Ning eine weitere Chinesin.
Kraftakt von Huaiwen
Zuvor benötigte Europameisterin Xu Huaiwen gegen die Bulgarin Petya Nedeltschewa einen Kraftakt zum Einzug in die Runde der letzten Vier. Die 31-Jährige aus dem saarländischen Bischmisheim gewann mit 21:14, 17:21, 21:16 und steht damit wie schon 2005 im Halbfinale. Dort trifft die gebürtige Chinesin und Weltranglisten-Zweite entweder auf Pi Hongyan aus Frankreich oder Titelverteidigerin Xie Xingfang aus China.

«Ich wusste, dass es eng werden könnte», sagte Huaiwen, die unter den schwierigen Windverhältnissen in der 20.000 Zuschauer fassenden Arena litt. Dadurch seien Spielerinnen im Vorteil, die den schnellen Punktgewinn suchen und nicht den langen, präzisen Ballwechsel. Für den Deutschen Badminton Verband (DBV) ist das Abschneiden der deutschen Spielerinnen der bislang größte Erfolg der Verbandsgeschichte. (nz)