18.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Vereinszentrale von Juventus Turin
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Juventus Turin wird sich mit dem Zwangsabstieg in die Serie B abfinden müssen. Ein Schlichtungsversuch in Rom ist gescheitert.
Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin muss sich mit seinem Zwangsabstieg in die Zweite Liga abfinden. Ein Schlichtungsversuch des Italienischen Olympischen Komitees (Coni) ist am Freitag in Rom nach nur kurzer Beratung gescheitert. Wie das staatliche italienische Fernsehen weiter berichtete, bleibt «Juve» nun nur noch eine letzte Hoffnung: Den Gang vor Zivilgerichte.
Start mit 17 MinuspunktenDie Turiner stehen im Mittelpunkt des größten Skandals in der Fußball-Geschichte des Landes. Auf Grund der Manipulation von Liga-Spielen hatte das Sportgericht des nationalen Fußball-Verbandes (FIGC) Ende Juli den Zwangsabstieg von Juventus Turin bestätigt. Zudem muss der Verein in der kommenden Saison mit 17 Strafpunkten starten.
Dagegen waren die anderen drei angeklagten Vereine, der AC Mailand, der AC Florenz und Lazio Rom mit einem blauen Auge davon gekommen. Über einen möglichen Gang vor das Verwaltungsgericht wolle die Clubführung in Turin in den nächsten Tagen entscheiden, hieß es. (nz)