netzeitung.deMagath von Nationalspielern angetan

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Gute Laune nach dem Finaleinzug (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Gute Laune nach dem Finaleinzug
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Bayern-Trainer Magath war beim Einzug ins Ligapokal-Endspiel vor allem von den Nationalspielern im Team angetan. Auch wenn es an einigen Stellen noch haperte - zwischen Podolski und Makaay zum Beispiel.

Den Einzug ins Ligapokal-Finale nahm Bayern-Trainer Felix Magath zufrieden zur Kenntnis. Größer aber war die Freude über die Form seiner WM-Urlauber. «Ich war mit den Nationalspielern sehr zufrieden, ich war erstaunt über ihren Auftritt. Das zeigt mir, dass die Spieler im Urlaub vernünftig gelebt haben und auch was getan haben», lobte Magath die WM-Teilnehmer, von denen Willy Sagnol als Letzter erst wenige Stunden vor der Partie ins Mannschaftstraining eingestiegen war. Mehrfach hatte Magath gewarnt, dass sein Team Anlaufschwierigkeiten haben könne, doch das 4:1 im Elfmeterschießen über den FC Schalke 04 stimmte ihn zuversichtlich: «Ich bin etwas ruhiger, was den Start in die neue Saison angeht.»

Eine gute Woche bleibt dem deutschen Fußball-Meister, um für den Saisonstart gegen Borussia Dortmund am kommenden Freitag fit genug zu werden. Dass die deutschen WM-Stars Lukas Podolski, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Oliver Kahn nach ihrem Trainingsstart am vergangenen Wochenende sowie der französische Vize-Weltmeister Sagnol bis dahin nicht in Top-Form kommen können, ist aber klar. «Die Nationalspieler sollen über Spiele Fitness bekommen», sagte Magath, der ihnen am Mittwoch im ersten Pflichtspiel eine Laufeinheit vor 40.000 Zuschauern verordnet hatte. Das nächste Konditionsprogramm steht am Samstag im Ligapokal-Finale gegen Werder Bremen an.

Auf die Zähne gebissen
Lahm und Schweinsteiger ließ der Coach wie am Montag beim Test in Japan durchspielen - beide hielten sich wacker. «Bei Bastian hab ich mich fast gewundert, dass er 90 Minuten durchhält. Er musste beißen und das ist gut für ihn», sagte der Coach, der bei der Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen noch Arbeit vor sich hat. Zufrieden war auch Uli Hoeneß. «Die Mannschaft hat den inneren Schweinehund überwunden», bescheinigte der Manager dem Team nach dem 67-Stunden- Asien-Trip und bekräftigte, auf weitere Transfers zu verzichten.

Beim Heim-Debüt zeigte Podolski brauchbare Ansätze, doch am Zusammenspiel mit Roy Makaay haperte es beim zweiten gemeinsamen Auftritt noch. «Da sind ein paar Missverständnisse ganz normal, aber das bekommen wir schon hin», versicherte Makaay. Besser gelang die Heim-Premiere dem Defensiv-Riesen Daniel van Buyten, der bei offensiven Standards mit seiner Kopfballstärke ähnlich gefährlich ist wie der abgewanderte Michael Ballack. Im ersten Pflichtspiel nach dem Abgang des Führungsspielers experimentierte Magath im Mittelfeld mit dem laufstarken Owen Hargreaves in offensiverer Position - eine Variante für den Saisonstart.

Kahn darf entscheiden
Gegen Dortmund wird wohl Kahn, der wegen Trainingsrückstands gegen Schalke verzichtete, im Tor stehen. Sein Vertreter Michael Rensing war am Mittwoch der Held: Er hielt einen Elfmeter und ebnete so den Weg ins Finale. «Es liegt ganz an ihm, ob Olli gegen Dortmund spielt», sagte der 22-Jährige.

Während die Münchner im sechsten Ligapokal-Finale nach dem sechsten Titel greifen, müssen die Schalker trainieren. «Wenn man als Auswärtsmannschaft hier 0:0 spielt, kann man in der Bundesliga zufrieden sein heute war es aber ein Halbfinale. Deswegen gehen wir unzufrieden nach Hause», sagte Trainer Mirko Slomka, der in der Bundesliga für Furore sorgen will. «Wir wollen auch mal wieder die Meisterschale in den Händen halten.» (nz)