Alle Topstars für Tour de France gesperrt
Dass das T-Mobile-Team in Sachen Ullrich erst am Vortag des Tour-Starts gehandelt hat, lag laut Stefan Wagner nicht am Rennstall. «Wir hatten sofort um Akteneinsicht ersucht», sagte der Teamsprecher der Netzeitung. Doch hätten die Tour-Organisatoren eben erst am Freitag reagiert. «Warum, wissen wir nicht.» Ullrich und Sevilla waren am Morgen auf dem Weg zur Pressekonferenz, als sie von ihrem Ausschluss informiert wurden.
Ullrich selbst fühlt sich in einer ersten Reaktion als Opfer. «Ich war in einer Bombenform und könnte heulen, weil ich jetzt nach Hause fahren muss». Ullrich, der inzwischen in seine schweizerische Wahlheimat abgereist ist, will sich wehren. «Gemeinsam mit meinen Anwälten werde ich dann versuchen, meine Unschuld zu beweisen.»
Ullrichs Manager Wolfgang Strohband wollte zum aktuellen Geschehen gegenüber der Netzeitung am Freitag keine Stellungnahme abgeben. «Ich habe jetzt keine Zeit für solche Dinge.» (nz)
