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Lupe DTTB-Damen kassieren zweite Niederlage

Deutschlands Tischtennis-Damen brauchen noch einen Sieg für die Achtelfinal-Qualifikation. Gegen Südkorea ging das Team um Nicole Struse leer aus.

Für Deutschlands Tischtennis-Damen hat sich die Mannschafts-WM in Bremen zu einer Zitterpartie entwickelt. Das Team um Rekordmeisterin Nicole Struse (Kroppach) verlor am Mittwoch das Vorrundenmatch gegen den WM-Dritten und Mitfavoriten Südkorea mit 1:3. Der Punkt von Elke Wosik (Busenbach) reichte vor 3000 Zuschauern nicht für eine Überraschung gegen die Asiatinnen, die sich vorzeitig mit Österreich für die K.o.-Runde qualifizierten.

Sieg gegen Australien benötigt
Die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hat dagegen nach der zweiten Niederlage im vierten Spiel den Einzug in das Achtelfinale noch nicht ganz sicher. Der WM-Sechste von Katar 2004 benötigt am Donnerstag im letzten Treffen der Gruppe C gegen Australien einen Sieg, um das ausgegebene WM-Ziel zu erreichen. Die deutschen Damen profitierten zudem von der unerwarteten 2:3- Pleite von Ex-Europameister Italien gegen die Niederlande.

«Unsere Marschroute war es, Südkorea zu schlagen und sich nicht auf das Australien-Spiel zu verlassen», sagte Damen-Bundestrainer Jörg Bitzigeio. Einen Tag nach der heftigen 0:3-Pleite gegen die Österreich verzichtete er auf Umstellungen. Zum vierten Mal in Serie betrat das Trio Nicole Struse, Wu Jiaduo (beide Kroppach) und Elke Wosik (Busenbach) die Box mit den blauen WM-Tischen.

Aber nur Wosik auf Position drei konnte die Abwehrkünstlerinnen aus Südkorea bezwingen. Die frühere Doppel-Europameisterin setzte sich nach zwei verlorenen Sätzen noch mit 3:2 gegen Moon Hyun Jung durch. Die 34-jährige Struse führte gegen Park Mi Young mit 2:1- Sätzen, brach dann aber mit 2:11, 2:11 förmlich ein. Ihr zweites Match verlor die Kroppacherin gegen die Weltranglisten-Neunte Kim Kyung Ah, die zuvor auch Wu Jiaduo keine Chance gelassen hatte. «Ich hatte vorher noch nie gegen meine Gegnerinnen gespielt. Die Vorbereitung für diese Partie war deshalb schwierig», sagte Struse. (nz)