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Lupe Turbine erneut im Pokalfinale gegen Frankfurt

Zum dritten Mal in Serie stehen sich die Fußball-Frauen aus Potsdam und Frankfurt im Pokal-Endspiel gegenüber. Turbine tat sich im Halbfinale erst schwer.

Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam greifen nach ihrem dritten DFB-Pokal-Triumph. Der Cupverteidiger zog am Sonntag durch einen mühsamen 3:1 (1:1)-Erfolg über Bayern München in das Finale gegen den 1. FFC Frankfurt ein. In den vergangenen beiden Jahren hatte Potsdam die Hessinnen im Endspiel jeweils 3:0 bezwungen. Der fünfmalige Cup-Gewinner Frankfurt steht nach dem 2:1 (2:0) bei Bundesliga-Spitzenreiter FCR Duisburg zum achten Mal hintereinander im Finale, das am 29. April im Berliner Olympiastadion stattfindet.
Erst einmal hinterher gelaufen
Das Turbine-Team musste im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion zunächst einem Rückstand durch Julia Simic (40.) hinterher laufen, die im zweiten Versuch aus Nahdistanz traf. Petra Wimbersky (45.) glich unmittelbar vor der Halbzeitpause per Foulelfmeter aus. Anja Mittag (68.) und Conny Pohlers (90.) sorgten dafür, dass sich der Uefa-Cup-Sieger wie im vorigen Jahr im Halbfinale gegen die Münchnerinnen durchsetzte.

Nach dem 5:0 im Bundesliga-Auswärtsspiel dauerte es allerdings lange, ehe die Brandenburgerinnen ihrer Favoritenstellung gerecht werden konnten. Erst nach der Pause wurde der Bundesliga-Dritte stärker und spielte sich auf tiefem Boden etliche gute Chancen heraus. Ein Heber von Mittag und ein von Torjägerin Pohlers abgeschlossener Konter erlösten die lediglich 883 Zuschauer und Trainer Bernd Schröder.

Frankfurt muss im Endspiel ausgerechnet auf Birgit Prinz verzichten. Die Weltfußballerin des Jahres sah in der 87. Minute die Rote Karte und ist gesperrt. Prinz (31.) hatte nach der schnellen Frankfurter Führung durch Sandra Smisek (6.) für das 2:0 gesorgt. Inka Grings (73.) gelang für Duisburg nur noch der Anschlusstreffer. (nz)