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Frankfurt in der nächsten Runde

25. Jan 2006 20:52
Frankfurts Du-Ri Cha (l.) mit Quido Lanzaat (M.) von 1860 München
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Eintracht Frankfurt hat das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. Alexander Meier sorgte beim Zweitligisten 1860 München für den Schlusspunkt.

Eintracht Frankfurt hat zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht und der Aufbruchstimmung beim TSV 1860 München einen Dämpfer versetzt. Tore des eingewechselten Ioannis Amanatidis (78.) und von Alexander Meier (90.+3) sicherten dem Bundesliga-Zehnten am Mittwoch einen verdienten 3:1 (1:1)-Sieg bei den «Löwen», die drei Tage nach der Trennung von Trainer Reiner Maurer vergeblich auf ein Erfolgserlebnis hofften. Vor 24.000 Zuschauern in der Allianz Arena war Francisco Copado in der 20. Minute der Ausgleich gelungen, nachdem Stefan Reisinger (11.) die von Interimscoach Bernhard Trares betreuten Sechziger in Führung gebracht hatte.

Kämpferische «Löwen»

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  • Von einem Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften war auf tiefem Boden nichts zu sehen. Die technischen Vorteile des Bundesliga-Aufsteigers machten die Sechziger mit großem Einsatz wett. Der nach seiner Gelb-Sperre ins Team zurückgekehrte Rodrigo Costa engte die Kreise von Eintracht-Spielmacher Meier meist wirkungsvoll ein.

    Unter den kritischen Blicken ihres neuen Trainers Walter Schachner begannen die zuletzt vor heimischem Publikum enttäuschend schwachen «Löwen» forsch und bissig. Schon in der 2. Minute verhinderte Oka Nikolov gegen den Münchner Neuzugang Steffen Hofmann einen drohenden Rückstand. Gegen das erste Tor von Stefan Reisinger im 1860-Dress war aber auch der Eintracht-Schlussmann machtlos. Der frühere Burghausener hatte nach einem kapitalen Schnitzer von Christoph Preuß freie Schussbahn. Doch nur neun Minuten später machte Preuß seinen Fehler wieder gut, als er Copado mustergültig bediente und der ehemalige Unterhachinger zum 1:1 traf.

    Aktiver Preuß

    In der Folgezeit schwang sich Preuß zum besten Akteur seiner Mannschaft auf und sorgte auf der rechten Seite immer wieder für Unruhe in der Münchner Abwehr. In der 56. Minute musste 1860-Keeper Michael Hofmann gegen Meier Kopf und Kragen riskieren, um das zweite Eintracht-Tor zu vereiteln. Kurz zuvor war Steffen Hofmann auf der anderen Seite wiederum an Nikolov gescheitert.

    Dann zog Eintracht-Coach Friedhelm Funkel mit Amanatidis sein spielentscheidendes As aus dem Ärmel. Gerade einmal 120 Sekunden auf dem Platz sorgte der 24-jährige Grieche für das 2:1 der Hessen. Nach einem weiten Einwurf von Chris verlängerte Meier den Ball zum neuen Mann, der ungehindert einköpfen konnte. (nz)

     
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