Gelungener WM-Start für DHB-Frauen
Vor nur 150 Zuschauern im Sportpalast Jubileini warfen die Leverkusenerin Nadine Krause (8/2) und Torjägerin Grit Jurack (Viborg/6) die meisten Tore für die deutsche Mannschaft, die an diesem Dienstag im zweiten WM-Spiel auf Österreich trifft.
«Das ist eine Herausforderung. Wir beschwören keinerlei Nervosität herauf», sagte Bundestrainer Armin Emrich am Montag nach dem Abschlusstraining. So trat seine Mannschaft in dem eminent wichtigen und brisanten Spiel denn auch ebenso hoch konzentriert wie motiviert an. Bis zum 4:1 (6.) hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) mit sehenswerten Kombinationen geglänzt. Die Polinnen aber kamen anschließend besser ins Spiel und glichen zum 5:5 (10.) aus.
Davon aber ließ sich das Emrich-Team nicht irritieren. Dank einer resoluten Abwehrarbeit setzte die Mannschaft die Polinnen unter Druck und zwang diese zu Fehlern. Mit fünf Treffern hintereinander setzte sich der EM-Fünfte dann auf 16:11 (29.) ab und baute den Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 18:12 (34.) aus.
«Die Mannschaft hat sich weiter entwickelt», erkannte Emrich zufrieden an. Fortan bestimmte seine Auswahl des Geschehen nach Belieben, zumal sich auch Torhüterin Sabine Englert steigerte und zahlreiche Bälle hielt. Beim 23:15 (41.) hatte das DHB-Team mit dem ersten Acht-Tore-Vorsprung für die Vorentscheidung gesorgt.
(nz)
