DHB-Damen müssen weiter zittern
«Wir hatten einfach viel zu wenig Chancen. Läuferisch waren wir klar unterlegen und haben auch nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten», kritisierte Bundestrainer Weise die Vorstellung seiner Auswahl. Er sah aber auch hoffnungsvolle Ansätze: «Positiv ist absolut die Abwehrleistung gewesen. Auch wir haben kaum etwas zugelassen.»
Erstmals konnte das verjüngte und ersatzgeschwächte deutsche Team einen frühen Gegentreffer vermeiden, hatte aber auch Glück, als die Kugel in der achten Minute auf der Querlatte des Gehäuses von Keeperin Yvonne Frank aufsetzte. Auf der Gegenseite hätte Natascha Keller mit der ersten Strafecke des Spiel ihr Team in Führung bringen können, doch ihr Schlenzer verfehlte das Tor knapp (12.). Es entwickelte sich ein Spiel mit wenigen Torchancen, eine davon nutzten die Chinesinnen nach der ersten Strafecke zum insgesamt verdienten Siegtreffer durch Yibo Ma (34.).
Damit trifft China im Spiel um Platz drei auf Weltmeister Argentinien, das sich gegen Südkorea mit 3:2 durchsetzte. Gastgeber Australien bezwang die bis dato ungeschlagenen Niederländerinnen mit 3:1, beide Teams stehen sich im Endspiel erneut gegenüber. (nz)
