25.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Antje Buschschulte
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Schwimmerin Antje Buschschulte hat im Badeanzug-Streit mit dem DSV zurückgezogen. Die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei Olympia akzeptiert die Strafe.
Ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Athen lenkt Starschwimmerin Antje Buschschulte im Streit mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) um einen falschen Badeanzug ein. Die dreifache Bronzemedaillen-Gewinnerin von Athen war im Endlauf über 100 m Rücken nicht im Schwimmanzug der Nationalmannschaft (arena) angetreten und will nun die verhängte Geldbuße von 2000 Euro zahlen.
«Ich werde die Disziplinarstrafe wegen eines Formfehlers über mich ergehen lassen», sagte die 26-Jährige vom SC Magdeburg den «Lübecker Nachrichten».
«Konstruktive Pläne»Die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei Olympia hatte nach der Weltmeisterschaft in Montréal Kritik am Verband geübt, sich daraufhin aber in der vergangenen Woche in Wiesbaden mit den Funktionären an einen Tisch gesetzt. Sie habe dem DSV «konstruktive Pläne für die nächsten beiden Jahre vorgelegt».
Danach sei sie deutlich zuversichtlicher: «Ich habe die große Hoffnung, dass sich jetzt im Verband etwas ändert und wir frischen Wind reinbekommen.» (nz)