23. Aug 2005 12:12
Der Radsport-Weltverband UCI äußert sich derzeit nicht zu den Anschuldigungen gegen Lance Armstrong. Mögliche Konsequenzen bleiben damit offen.
Der Radsport-Weltverband UCI hat am Dienstag zunächst keine Stellungnahme zu den neuen Doping-Vorwürfen gegen den siebenmaligen Tour de France-Sieger Lance Armstrong abgegeben. «Zur Zeit gibt es noch keine offizielle Stellungnahme des Weltverbandes zu diesem Vorgang», sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani, «deshalb kann ich auch nicht sagen, ob es überhaupt sportrechtliche Handhaben gegen Armstrong geben könnte.»Die französische Sportzeitung «L'Equipe» hatte in ihrer Dienstagausgabe berichtet, das vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannte Doping-Labor Châtenay-Malabry bei Paris habe in sechs Urinproben des 33-jährigen Rad-Profis von 1999 Spuren des Blutdopingmittels Erythropoietin (EPO) nachgewiesen. (nz)