23. Aug 2005 09:43, ergänzt 10:16
Lance Armstrong soll bei seinem ersten Sieg bei der Tour de France 1999 gedopt gewesen sein. In Urinproben des Radprofis soll das Blutdopingmittel Epo nachgewiesen worden sein.
Armstrong, der nach seinem siebten Toursieg seine Karriere beendet hatte, wies die Anschuldigungen gegen seine Person zurück. «Ich habe niemals leistungssteigernde Mittel genommen. Das ist purer Skandaljournalismus der L´Equipe», sagte Armstrong in einem Statement auf seiner Internetseite. Amstrongs Anwalt teilte dem Blatt mit, sein Mandant wolle sich nicht umgehend zu dem Bericht äußern, sondern erst «prüfen können, was in der Zeitung gesagt wird.» Armstrong hatte immer jegliche Doping-Vorwürfe bestritten. 1999 war die Methode, EPO im Urin nachzuweisen, noch nicht entwickelt. EPO-Kontrollen wurden erst bei den Olympischen Spielen des Jahres 2000 in Sydney und der Tour de France im folgenden Jahr gemacht.(nz)