netzeitung.deTriathletin Franzmann gibt bei EM auf

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Joelle Franzmann. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Joelle Franzmann.
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Triathletin Joelle Franzmann ist bei der EM beim Radfahren ausgestiegen. Die Portugiesin Vanessa Fernandes verteidigte ihren Titel erfolgreich.

Die deutsche Triathlon-Meisterin Joelle Franzmann (Saar Hochwald) hat bei der Europameisterschaft in Lausanne die erhoffte Medaille verpasst. Die 26-Jährige gab beim Radfahren auf. «Es ging heute einfach gar nichts», sagte sie. Den Titel über die olympische Distanz holte sich die portugiesische Titelverteidigerin Vanessa Fernandes. Sie verwies in 2:07:39,8 Stunden die Spanierin Ana Burgos (2:08:27,5) auf Rang zwei. Dritte wurde Nadia Cortassa (Italien) in 2:09:02,5. Ricarda Lisk (Waiblingen) war als 19. die einzige Deutsche, die ins Ziel kam.

Auch bei den Männern ging der Titel nach Frankreich. Europameister wurde Frederic Belaubre in 1:55.56,6 Stunden vor seinem Landsmann Cedric Fleureton (1:56.00,5). Bronze sicherte sich der Schweizer Sven Riederer in 1:56.10,6). Jan Frodeno (Tri Sport Saar Hochwald) kam als bester Deutscher auf Rang sechs und schrammte in 1:56.21.2 Stunden knapp an einer Medaille vorbei. «Ich bin nicht enttäuscht, denn ich wusste, dass die Jungs hinten beim Laufen viel Substanz haben. Ich bin froh, dass ich immer näher an die Weltspitze herankomme», sagte der 24-Jährige. Daniel Unger (Mengen), der nach monatelangem Ausfall wegen Krankheit zum ersten Mal wieder bei einer internationalen Meisterschaft startete, wurde bei seinem Comeback 14. in 1:57,15,1 Stunden. Andreas Raelert aus Halle folgte als 16. in 1:57.23,6.

Bundestrainer Louis Delahaye war mit dem Abschneiden seiner Truppe nicht ganz zufrieden. «Auch wenn die EM nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zur WM in Japan ist und wir uns nicht speziell darauf vorbereitet haben, haben wir schon etwas mehr erwartet», sagte er und war vor allem vom Olympia-Sechsten Raelert enttäuscht. Für Unger war die EM ein Meilenstein, um zu sehen, wo er nach seinem Pfeifferschen Drüsenfieber steht. «Er ist gut geschwommen, gut Rad gefahren und beim Laufen hat es hinten noch etwas gefehlt», so der Bundestrainer. (nz)