Triathletin Franzmann gibt bei EM auf
Auch bei den Männern ging der Titel nach Frankreich. Europameister wurde Frederic Belaubre in 1:55.56,6 Stunden vor seinem Landsmann Cedric Fleureton (1:56.00,5). Bronze sicherte sich der Schweizer Sven Riederer in 1:56.10,6). Jan Frodeno (Tri Sport Saar Hochwald) kam als bester Deutscher auf Rang sechs und schrammte in 1:56.21.2 Stunden knapp an einer Medaille vorbei. «Ich bin nicht enttäuscht, denn ich wusste, dass die Jungs hinten beim Laufen viel Substanz haben. Ich bin froh, dass ich immer näher an die Weltspitze herankomme», sagte der 24-Jährige. Daniel Unger (Mengen), der nach monatelangem Ausfall wegen Krankheit zum ersten Mal wieder bei einer internationalen Meisterschaft startete, wurde bei seinem Comeback 14. in 1:57,15,1 Stunden. Andreas Raelert aus Halle folgte als 16. in 1:57.23,6.
Bundestrainer Louis Delahaye war mit dem Abschneiden seiner Truppe nicht ganz zufrieden. «Auch wenn die EM nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zur WM in Japan ist und wir uns nicht speziell darauf vorbereitet haben, haben wir schon etwas mehr erwartet», sagte er und war vor allem vom Olympia-Sechsten Raelert enttäuscht. Für Unger war die EM ein Meilenstein, um zu sehen, wo er nach seinem Pfeifferschen Drüsenfieber steht. «Er ist gut geschwommen, gut Rad gefahren und beim Laufen hat es hinten noch etwas gefehlt», so der Bundestrainer. (nz)

