netzeitung.deHeidler schleudert Hammer am weitesten

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Betty Heidler. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Betty Heidler.
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Betty Heilder hat beim Leichtathletik-Meeting in Mailand den weitesten Hammerwurf gezeigt. US-Sprinterin Marion Jones musste sich im 100-Meter-Lauf geschlagen geben.

Betty Heidler und Kathrin Klaas haben beim Leichtathletik-Meeting in Mailand im Hammerwurf-Wettbewerb die ersten beiden Plätze belegt. Die Olympia-Vierte aus Frankfurt setzte sich mit 69,95 Metern vor ihrer Vereinskollegin Kathrin Klaas (69,05) durch. Dritte wurde die Leverkusenerin Susanne Keil (68,97).

Aufs Treppchen, aber an der Norm für die WM in Helsinki (6. bis 14. August) vorbei, lief Olympia-Halbfinalist Rene Herms (Pirna). Er wurde in 1:45,81 Minuten Dritter. 41 Hundertstel fehlten ihm zur Norm.

Beste von fünf deutschen Stabhochspringern waren die beiden Leverkusener Danny Ecker und Lars Börgeling. Der Olympia-Fünfte und der Olympia-Sechste teilten sich mit 5,60 m Platz vier. Es siegte der Holländer Rens Blom (5,70).

Über 100 Meter der Frauen kassierte die unter Dopingverdacht stehende Olympiasiegerin Marion Jones drei Tage nach ihrem Auftritt beim Meeting in Hengelo erneut eine Niederlage gegen Chandra Sturrup von den Bahamas. Die Amerikanerin Jones kam auf 11,67 Sekunden, Sturrup gewann den Sprint in 11,42 Sekunden.

Stattliches Antrittsgeld entgegen Abmachung
Ursprünglich hatten die europäischen Meeting-Veranstalter einen Boykott für die in Athen medaillenlos gebliebene Jones beschlossen. Doch die Veranstalter des Meetings am vergangenen Sonntag in Hengelo und die in Mailand hielten sich als Erste nicht an die Abmachung und bezahlten Jones ein stattliches Antrittsgeld. Allein in Hengelo kassierte die Lebensgefährtin des ebenfalls dopingverdächtigen 100-Meter-Weltrekordlers Tim Montgomery 50.000 Dollar. (nz)