netzeitung.deSalvodelli verteidigt Vorsprung

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Paolo Savoldelli. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Paolo Savoldelli.
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Paolo Savoldelli geht als Führender auf die Schlussetappe des Giro d'Italia. Der Italiener hielt in den Bergen seinen Landsmann Gilberto Simoni auf Distanz.

Paolo Savoldelli hat seine Spitzenposition beim 88. Giro d'Italia auf der vorletzten Etappe verteidigt und steht vor seinem zweiten Gesamtsieg nach 2002.
Der Italiener büßte auf der schweren Bergetappe am Samstag über 190 km von Savigliano nach Sestriere zwar 1:29 Minuten gegen seinen schärfsten Rivalen und zweimaligen Gewinner Gilberto Simoni ein, rettete aber 28 Sekunden Vorsprung für die letzte Etappe an diesem Sonntag über 119 Kilometer von Albese con Cassano nach Mailand.

Tagessieger wurde nach spannendem Verlauf Jose Rujano Gullien (Venezuela) nach 5:49:30 Stunden mit 26 Sekunden Vorsprung vor Simoni und Danilo di Luca (beide Italien/1:32 zurück). Der 23-jährige Etappensieger, der sich auf den letzten Kilometern auch noch von Simoni löste, verkürzte seinen Rückstand als Dritter auf 45 Sekunden. Di Luca liegt auf Rang vier 2:42 Minuten zurück.

Fothen verteidigt Rang zwölf
Der Tagesabschnitt wurde lange vom Russen Ruslan Iwanow und Grischa Niermann (Hildesheim) vom niederländischen Rabobank-Team bestimmt, der am Ende 18. wurde. Das Duo hatte zeitweise acht Minuten Vorsprung, war in der Schlussphase aber chancenlos. Gerolsteiner- Fahrer Markus Fothen (Kaarst-Vorst) schlug sich als bester Deutscher auf Rang 13 mit 6:01 Minuten Rückstand wieder achtbar und behauptete seinen ausgezeichneten zwölften Platz im Gesamtklassement.

Im Kampf um die wertvollen Sekunden hatte das Spitzentrio mit Simoni, Guillen und di Luca nach der Schotterstraße zum Colle Finestre schon 2:20 Minuten Vorsprung. Damit hatte Simoni seinem Landsmann Savoldelli das Spitzentrikot um elf Sekunden abgejagt. Doch Savoldelli konterte erfolgreich: Der ehemalige T-Mobile-Fahrer vom Lance-Armstrong-Team Discovery Channel zeigte seine Qualitäten bei der acht Kilometer langen Abfahrt, machte dort 30 Sekunden gut und holte sich das Rosa Trikot des Spitzenreiters zurück. (nz)