netzeitung.de1. FFC Frankfurt vorzeitig deutscher Meister

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Birgit Prinz von Meister Frankfurt. (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Birgit Prinz von Meister Frankfurt.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Dominanz der Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt hat sich in dieser Saison erneut gezeigt. Die Hessinnen brachten den deutschen Meistertitel bereits vier Spieltage vor Schluss unter Dach und Fach.

Der 1. FFC Frankfurt ist wieder die Nummer 1 im deutschen Frauenfußball. Mit einem 2:0-(1:0)-Sieg beim Hamburger SV sicherten sich die Hessinnen am Sonntag bereits vier Spieltage vor Saisonschluss ihren fünften Meistertitel und kehrten nach einjähriger Abstinenz auf den Bundesliga-Thron zurück. «Wir sind zurück an der Spitze und nächste Saison wieder im internationalen Geschäft dabei. Es ist ein Traum, dass wir unsere größten Ziele so früh erreicht haben», jubelte Frankfurts Manager Siegfried Dietrich.

Das Team von Trainer Hans-Jürgen Tritschoks profitierte vom torlosen Unentschieden des Verfolgers Turbine Potsdam beim FSV Frankfurt. Mit 57 Punkten aus 19 Spielen ist der 1. FFC Frankfurt von Potsdam (49/20) und dem FC Rumeln Duisburg (47/19) nicht mehr einzuholen. «Der Zeitpunkt des Titelgewinns kommt etwas überraschend, wir hatten erst am Pfingst-Wochenende damit gerechnet. Umso größer ist heute die Freude», sagte Tritschoks.

«Traumhafte Serie»
Vor 700 Zuschauern erzielten Katrin Kliehm (40.) und «Weltfußballerin» Birgit Prinz (71.) die Tore zum 19. Sieg im 19. Spiel. «Das ist eine traumhafte Serie. Der Trainer hat super Arbeit geleistet», lobte Dietrich den vor Saisonbeginn für die im Vorjahr glücklose Monika Staab verpflichteten Tritschoks. «Ich habe versucht, der Mannschaft neue Impulse zu verleihen. Es ist aber der Erfolg des gesamten Vereins. Jeder hat dazu beigetragen», sagte der FFC-Coach.

Vor Jahresfrist standen die Frankfurterinnen mit leeren Händen da, nachdem sie in der Bundesliga und im DFB-Pokal gegen Potsdam sowie im Uefa-Cup-Finale gegen Umea IK den Kürzeren gezogen hatten. Nach dem Titelgewinn will die beste deutsche Frauen-Mannschaft nun am 28. Mai in der Neuauflage des Pokalfinales gegen Potsdam das Double perfekt machen. «Wir werden die Konzentration hochhalten, denn wir wollen den Pokal gewinnen», sagte Tritschoks.

Am Sonntagabend gab es allerdings erst einmal eine spontane Meisterfeier auf der Busrückfahrt nach Frankfurt. «Wir sind auch Meister im Improvisieren. Das wird eine feucht-fröhliche Reise und sicherlich furchtbar für mich enden», kündigte Tritschoks eine heiße Party an. Am Pfingst-Wochenende soll dann bei den Partien gegen Duisburg (Samstag) und Wolfsburg (Montag) mit den Fans gefeiert werden.
(nz)