Mit insgesamt 14 Anträgen, die in Mainz allesamt innerhalb von einer halben Stunde angenommen wurden, sollen nun weitere Manipulationen verhindert werden. Mit der Annahme hofft Zwanziger auf einen Schlussstrich: «Der Skandal hat sicher Schatten geworfen. Doch, wo Schatten ist, ist auch Licht - es gibt nichts Schöneres als Fußball.» Allerdings darf sich der Präsident noch nicht allzu sicher fühlen. Auch wenn der DFB den Skandal beendet, laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft weiter.Jürgen Klinsmann, der ebenfalls zu Beginn zu den 258 Delegierten sprach, zeigte sich beeindruckt von der Schnelligkeit der mit dem Skandal betrauten Personen. «Es ist beeindruckend, wie konsequent an das Problem herangegangen wurde. Hakt die 14 Punkte ab und dann sehen wir uns beim Confederations Cup wieder», verabschiedete sich der Bundestrainer.
Doch gerade hier beginnen für Mayer-Vorfelder die nächsten Sorgen. Anlässlich der Ausschreitungen bei dem Länderspiel in Slowenien graut es den nach der WM scheidenden Funktionär für das Großereignis im kommenden Jahr: «Fußball ist etwas Wunderbares, wenn die negativen Einflüsse nicht wären. Ich habe noch nie solch einen Hass in den Augen gesehen. Doch das sind keine Fans. Das ist der Abschaum, der sich dort bewegt. Diesem Hooliganismus müssen wir ein Ende bereiten.»