11.03.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Jens Voigt.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Für Radprofi Jens Voigt haben sich erwartungsgemäß die Chancen auf den Gesamtsieg bei der Fernfahrt Paris-Nizza zerschlagen. Auf der Bergetappe konnte der Sprinter nicht mehr angreifen.
Der italienische Radprofi Gilberto Simoni hat am Freitag die fünfte Etappe der 63. Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der ehemalige Sieger des Giro d'Italia setzte sich auf der «Königsetappe» über 172,5 Kilometer von Rognes zum Mont Faron bei Toulon durch. Simoni hat allerdings keine Chance mehr auf den Gesamtsieg bei der am Sonntag endenden Fernfahrt. Mitfavorit Jens Voigt fiel am Schlussanstieg zurück und büßte damit alle Möglichkeiten in der Gesamtwertung ein. Neuer Spitzenreiter ist Bobby Julich aus den USA.
Voigt konnte auf dem 5,9 Kilometer langen Schlussanstieg nicht mehr folgen. Im Februar hatte der Mecklenburger während seines Gesamtsieges bei der Mittelmeer-Rundfahrt dort noch eine bessere Figur gemacht. Dafür sprang sein Team-Kollege Julich von der dänischen CSC-Mannschaft von Bjarne Riis in die Bresche und durfte sich als Lohn das Gelbe Trikot überstreifen. Vorjahressieger Jörg Jaksche hielt an der letzten von sechs Steigungen besser mit und verlor im Gegensatz zu Voigt nur einige Sekunden auf Julich.
(nz)