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Lupe Sturm bezwingt Schenk durch K.o.

Felix Sturm hat mit seinem Stallkollegen Bert Schenk kurzen Prozess gemacht. Der Leverkusener hofft nun wieder auf einen WM-Fight nach der Version der WBO.

Der Leverkusener Profiboxer Felix Sturm darf auf einen erneuten WM-Kampf hoffen. Im Duell der beiden ehemaligen deutschen Mittelgewichts-Weltmeister schlug er am Samstagabend im stallinternen Duell in der Wilhelm-Dopatka-Halle in Leverkusen den Magdeburger Bert Schenk durch K.o. in der 2. Runde. Für den 26-jährigen Sturm war es vor 3500 Zuschauern der 23. Sieg im 24. Profikampf, Schenk verlor beim 38. Auftritt als Profi zum zweiten Mal.

Während der Lokalmatador nun auf einen WM-Fight noch in diesem Jahr hoffen kann, muss der 34 Jahre alte Schenk um den Fortgang seiner Karriere fürchten. Sturm hatte seinen WBO-Weltmeistertitel im Juni 2004 nach einem umstrittenen Urteil gegen US-Boxer Oscar de la Hoya in Las Vegas verloren. Schenk eroberte den Weltmeistergürtel im Januar 1999, musste ihn anschließend jedoch verletzungsbedingt niederlegen. (nz)