13.02.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Jens Voigt.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Jens Voigt feierte in diesem Jahr bereits seinen zweiten Rundfahrts-Sieg. Der Berliner holte sich auch bei der Mittemeer-Rundfahrt Moral für die kommenden Aufgaben.
Radprofi Jens Voigt hat die 32. Mittelmeer-Rundfahrt für sich entschieden. Nach drei Tagessiegen kam der Berliner vom dänischen Team CSC zum Abschluss mit dem Hauptfeld ins Ziel. Den letzten Etappensieg sicherte sich auf den 122 Kilometer zwischen Cabries und Marseille im Sprint der Südafrikaner Robert Hunter vor Danilo Hondo aus Cottbus vom Team Gerolsteiner.
Voigt hatte in diesem Jahr bereits die Fernfahrt «Stern von Besseges» gewonnen. «Für mich sind solche Erfolge wichtig. Die Besetzung der Rundfahrt war gut, und mir geben diese Siege Moral. Was man hat, das hat man», sagte der 33-Jährige. Voigt bleibt noch eine Woche in wärmeren Gefilden, CSC-Teamchef Bjarne Riis versammelt seine Mannschaft zu einem kurzen Trainingslager in Italien.
In Nizza geht's zur Sache«Ab 21. Februar bin ich wieder in Berlin und bereite mich auf den ersten Saison-Höhepunkt mit Paris-Nizza vor. Dort geht es dann richtig zur Sache, wenn solche starken Rennfahrer wie Lance Armstrong oder Alexander Winokurow am Start sind», so Voigt. Fast die gesamte Saisonvorbereitung hatte Voigt im winterlichen Berlin bestritten. «Wir hatten ein einwöchiges Trainingslager mit Bjarne Riis in einer Kaserne der dänischen Armee. Ansonsten war ich in Berlin und Brandenburg unterwegs», erzählt der gebürtige Mecklenburger.
«Mein Körper braucht aber offensichtlich den Winter, um sich gegen Erkältungen abzuhärten. Ständig im Warmen zu fahren, ist für mich, wie ich nun weiß, gar nicht so gut.» Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer wertete Hondos zweiten Platz auf der Schlussetappe als Achtungserfolg. «Es war Danilos erster Endspurt in diesem Jahr und dafür schon ganz gut.» (nz)