netzeitung.deTriathleten benötigen Profi-Lizenz

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Im Triathlon-Sport wird ab 2005 eine Profi-Lizenz eingeführt. Damit werden nun auch die Langstrecken-Spezialisten bei Trainingskontrollen erfasst.

Der deutsche Triathlonsport hat den Kampf gegen Doping forciert. Die Deutsche Triathlon Union (DTU), die wichtigsten Veranstalter sowie die Athletenvertreter einigten sich am Mittwoch auf eine gemeinsame Linie. «Das ist ein wichtiges Signal, um die Glaubwürdigkeit zurückzubekommen», sagte Thomas Hellriegel nach einem knapp dreistündigen Krisengipfel in Frankfurt/Main.

Konkreteste Sofortmaßnahme ist die Schaffung einer Profi-Lizenz zum 1. Januar 2005. Damit werden sich künftig auch die Langstreckler Trainings- und Wettkampfkontrollen unterziehen. «Die Lizenzinhaber schließen sich dem Sonderkader Trainingskontrollen der Deutschen Triathlon Union an. Der Umfang der Kontrollen für alle Lizenzinhaber soll deutlich über das bisherige Maß hinaus erhöht werden. In den Trainings- und Wettkampfkontrollen wird auch das Medikament Epo standardmäßig mit erfasst», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Profilizenz wird vom Athleten finanziert. Die Veranstalter verpflichten sich, Preisgelder nur an deutsche Athleten auszuzahlen, wenn sie Lizenzinhaber sind. International soll darauf hingewirkt werden, dass die Maßnahmen weltweit standardisiert werde. (nz)