29.09.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Rupprath und Stockbauer ziehen Vorwürfe gegen Schwimmverband zurück
Der Zwist zwischen Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath mit dem Deutschen Schwimmverband ist beendet. Alle wollen in Zukunft konstruktiv zusammenarbeiten.
Der Streit zwischen den Schwimmern Thomas Rupprath und Hannah Stockbauer mit dem Deutschen Schwimmverband (DSV) ist am Mittwoch in Kassel beendet worden. In einer intern geführten offenen und kooperativen Aussprache zwischen den Schwimmern und Chef-Koordinator Ralf Beckmann nahmen Stockbauer und Rupprath die öffentlich vorgebrachten persönlichen Vorwürfe gegen Beckmann zurück.
Stockbauer und Rupprath helfen NachwuchsZugleich verständigten sich die Parteien auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking. Zugleich boten die Sportler boten an, im Rahmen der Nachwuchsarbeit auf der DSV-Ebene durch persönliches Engagement zu einer positiven Entwicklung bei zu tragen.
Rupprath, Stockbauer und Beckmann sprachen sich abschließend das volle Vertrauen aus und besiegelten die weitere Zusammenarbeit mit der Unterschrift unter die Presseerklärung.
Kritik nach Olympischen SpielenNach den Olympischen Spielen in Athen hatte zunächst die dreifache Weltmeisterin von Barcelona 2003 die Jugendarbeit im DSV und namentlich Sportdirektor Beckmann kritisiert. Rupprath schloss sich später an.
Beide wurden anschließend vom Verband abgemahnt. Beckmann selbst fand diese Maßnahme übertrieben. Ob die Abmahnung bestehen bleibt, soll ein Gespräch mit Präsidentin Christa Thiel klären. (nz)