netzeitung.deFelix Limo gewinnt Berlin-Marathon Sonja Oberem läuft auf Platz drei

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Felix Limo. (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Felix Limo.
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Felix Limo hat den Berlin-Marathon für sich entschieden. Der Kenianer siegte vor seinem Landsmann Joseph Riri. Bei den Frauen siegte Yoko Shibui.

Die keniatischen Läufer haben beim Berlin-Marathon einen Dreifach-Erfolg gefeiert. Felix Limo lief in der Weltklasse-Zeit von 2:06,44 Stunden nach den 42,195 Kilometern als Erster durchs Ziel am Brandenburger Tor.

Dahinter belegten seine Landsleute Joseph Riri (2:06,49) und Joshua Chelanga (2:07:05) die Plätze zwei und drei. «Ich habe gewusst, dass ich gewinnen kann, als wir nur noch zu zweit unterwegs waren. Es ware eine fanastische Atmosphäre, hier in Berlin zu laufen», sagte Limo. Bereits nach der Hälfte der Strecke hatte sich eine Gruppe um Limo abgesetzt und dem Rest des Feldes keine Chance mehr gelassen. Erst kurz vor dem Ziel am Brandenburger Tor setzte sich Limo von seinem Widersacher Riri ab und sicherte sich die Siegprämie von 30. 000 Euro.

Sonja Oberem Dritte
Bei den Frauen sicherte sich die Japanerin Yoko Shebui mit dem Streckenrekord von 2:19,41 Stunden den Sieg, zugleich die viertbeste Zeit, die je von einer Frau gelaufen wurde. Die Leverkusenerin Sonja Oberem belegte den dritten Platz in 2:26:53 Stunden.

«Auch wenn ich meine persönliche Bestzeit verpasst habe, bin ich über die Zeit nicht enttäuscht. Es war heute nicht mein Wetter, es war etwas zu kühl und zu nass, doch das soll keine Entschuldigung sein», sagte Oberem, für die es der letzte Marathon ihrer Karriere war.

Diese Platzierung war für Oberem zugleich eine persönliche Genugtuung, nachdem sie vom Nationalen Olympischen Komitee (NOK) für Deutschland nicht für die Sommerspiele in Athen nominiert worden war. «Ich war über die Nichtnominierung zwar nicht gefrustet, doch ich wollte zeigen, dass ich eine gute Zeit laufen kann», sagte Oberem. (nz)