netzeitung.deTriathletin Schumacher bestreitet Einnahme unerlaubter Mittel

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Katja Schumacher. (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Katja Schumacher.
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die des Dopings überführte Triathletin Katja Schumacher ist nun ihrerseits in die Offensive gegangen. Die Heidelbergerin bezichtigte den deutschen Verband der Manipulation.

Triathletin Katja Schumacher wehrt sich trotz des positiven Tests weiter gegen die Dopingvorwürfe. Die Heidelbergerin bestreitet nach wie vor die Einnahme unerlaubter Mittel. Außerdem wirft Schumacher in einem Schreiben der Deutschen Triathlon Union (DTU) vor, dass es bei der Öffnung der B-Probe nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. «Laut DTU-Regeln habe ich das Recht, bei diesem Vorgang durch mich selbst oder eine andere Person vertreten zu werden. Dies war nicht der Fall». Die Athletin behält sich rechtliche Schritte gegen die «bedenkenswerten Unregelmäßigkeiten» vor.

Die 36-Jährige war am Wochenende nach Öffnung der B-Probe für ein Jahr gesperrt worden, nachdem sie nach ihrem zweiten Platz beim Ironman Germany am 11. Juli in Frankfurt positiv getestet worden war. Der Quotient der Hormone Testosteron zu Epitestosteron hatte nach DTU-Angaben den zulässigen Grenzwert deutlich überschritten. Eine so genannte Isotopenuntersuchung hatte zudem eine körperfremde Herkunft des Testosterons bewiesen.

Trinkflasche angeblich manipuliert
Für Schumacher besteht indes kein Zweifel an einer Manipulation. «Der extreme hohe TE-Quotient deutet auf eine Einnahme von Testosteron in der Zeit von 15 Minuten bis 8 Stunden vor der Urinabgabe hin. Das müsste dann während der Rennens gewesen sein», mutmaßt die Profisportlerin und glaubt fest, «dass etwas in meine Trinkflasche gemischt wurde.»

Über eine künftige Höchststrafe von drei Jahren und weitere Anpassungen an die Regelwerke will das DTU-Präsidium am 17. September in Bad Segeberg entscheiden. (nz)