Weltmeister-Vierer in München ausgeschieden
28.05.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Beim Ruder-Weltcup in München ist das Weltmeister-Quartett um Schlagmann Robert Sens überraschend ausgeschieden. In den Endläufen der übrigen Bootsklassen ist der Deutsche Ruderverband zahlreich vertreten.
Der deutsche Männer-Doppelvierer ist beim Ruder-Weltcup in München überraschend gescheitert. Das Weltmeister-Quartett um Schlagmann Robert Sens (Berlin) schied überraschend im Hoffnungslauf aus und schmälerte damit das insgesamt gute Abschneiden des DRV. «Das ist sicherlich enttäuschend, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Bundestrainer Lothar Trawiel in Athen seine Mannschaft topfit präsentieren wird», so Sportdirektor Michael Müller über die Medaillenhoffnung bei den olympischen Sommerspielen.
Deutsche Ruderer mit guten ErgebnissenIn den Endläufen sind die deutschen Ruderer noch in 10 von 14 olympischen Bootsklassen vertreten. Am spannendsten machte es im Halbfinale der Vierer ohne Steuermann im Duell mit Weltmeister Kanada. Mehr als drei Viertel der 2000-Meter-Distanz lag das deutsche Boot vorn und musste sich erst im Endspurt den Nordamerikanern um wenige Zehntelsekunden beugen. Dennoch steht die Mannschaft von Riemen-Bundestrainer Dieter Grahn im Finale.
Mit Siegen im Halbfinale schafften der Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann, der leichte Frauen-Doppelzweier mit Daniela Reimer/Claudia Blasberg (Potsdam/Dresden) sowie der leichte Männer-Doppelzweier mit Ingo Euler/Manuel Brehmer (Mainz/Berlin) den Einzug in den Endlauf. Rang zwei genügten dem Zweier ohne Steuermann mit Jan Herzog/Tobias Kühne (Berlin/Hannover) sowie dem Frauen-Doppelzweier mit Christiane Huth/Kerstin El-Qalqili (Berlin/Potsdam).
Bereits nach den Vorläufen standen Männer- sowie Frauen-Achter und Frauen-Doppelvierer als Finalteilnehmer fest. Im Frauen-Einer schaffte auch Marita Scholz (Ratzeburg) den Finaleinzug. (nz)