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Fußball-Weltmeisterinnen unterliegen China

04. Mrz 2004 20:07
Bundestrainerin Tina Theune-Meyer
Deutschlands Fußball-Weltmeisterinnen haben bei ihrem ersten Härtetest für Olympia nicht überzeugen können. Die Niederlage gegen China war die erste seit knapp einem Jahr.

Deutschlands Fußball-Weltmeisterinnen haben sich knapp sechs Monate vor den Sommerspielen in Athen am Mittwoch in Fürth gegen den WM-Fünften China mit 0:1 (0:0) geschlagen geben müssen. Es war die erste Niederlage seit dem 0:1 am 17. April 2003 in Frankreich. Das entscheidende Tor erzielte Bay Lilil (79.).

Vor 12.848 Zuschauern im Playmobil-Stadion konnte das Team von DFB-Trainerin Tina Theune-Meyer ausgerechnet im ersten Heimspiel des Jahres die zuletzt so hervorragenden Leistungen (13 Siege in Folge) nicht bestätigen. Durch die Niederlage ist die Bilanz gegen China nach dem 17. Aufeinandertreffer bei sechs Siegen, sieben Niederlagen und vier Unentschieden negativ. «Wir haben nicht die nötige Ruhe gehabt, das Spiel aufzubauen. Wir waren die komplette Zeit hektisch und zu einfallslos. Manchmal ist eine Niederlage ganz heilsam, dann hat man Punkte, an denen man arbeiten kann», sagte Theune-Meyer.

Guter Beginn

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) startete zunächst vielversprechend. Inka Grings hatte nach einer halben Minute die 1:0-Führung auf dem Fuß, doch die Duisburgerin, die zuletzt beim 11:0-Sieg in Portugal für fünf Treffer gesorgt hatte, scheiterte an Chinas Torfrau Xiao Zaen. Auch die neu in die Anfangsformation gerückte Isabell Bachor (5./7.) konnte Zaen nicht überwinden. Birgit Prinz (24./35.) vergab zudem in ihrem ersten Spiel als offizielle Mannschaftsführerin nach dem Rücktritt von Rekordnationalspielerin Bettina Wiegmann zwei weitere Gelegenheiten. Glück hatten die Deutschen, dass Teng Wei (25.) eine Unsicherheit von Nadine Angerer nicht nutzte.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte das DFB-Team den besseren Start. Doch nach einem Schuss von Grings (52.) klärte Fan Yunjie auf der Linie. Auf der Gegenseite blieb China bei Kontern aber stets gefährlich. Im DFB-Team überzeugten Kerstin Stegemann und Sandra Minnert. (nz)

 
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