netzeitung.deBirgit Prinz sagt Perugia ab

 Herausgeber: netzeitung.de

Birgit Prinz (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Birgit Prinz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Birgit Prinz bleibt dem Frauenfußball treu. Die Weltfußballerin erteilte dem Angebot des italienischen Erstligisten AC Perugia eine Absage.

Birgit Prinz wechselt nicht in die italienische Seria A. Die Weltfußballerin erteilte am Dienstag dem Angebot des AC Perugia eine Absage. «Es sind in erster Linie sportliche Gründe, die mich nach langen Überlegungen zu dieser Entscheidung geführt haben. Ich spiele einfach zu gerne Fußball, als dass ich Gefahr laufen möchte, in den nächsten Monaten in einer Männermannschaft nur noch wenige Minuten oder gar nicht eingesetzt zu werden», so die Nationalmannschaftsstürmerin in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.
Eine Million Euro
Der exentrische Präsident Perugias, Luciano Gaucci, hatte mit seinem Angebot für die Weltmeisterin einmal mehr für Wirbel gesorgt. Angeblich soll der sechsmaligen deutschen Meisterin ein Vertragsangebot über eine Million Euro plus diverse Extras für einen Eineinhalbjahresvertrag bis 2005 vorgelegen haben.

Gaucci hatte vor der Saison mit der Verpflichtung von Al-Saadi Gaddafi schon für Aufsehen gesorgt. Allerdings wurde der Sohn des libyischen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi wegen Dopings gesperrt. (nz)