Vor allem durch den Verkauf individuell gestalteter Städteposter und eigener Veranstaltungen rund um die WM sollen die Städte ihre Einnahmen erweitern können. Zudem werden sie an Erlösen aus dem Verkauf so genannter Gedenkprägungen beteiligt. Die Summe könne derzeit zwar nicht taxiert werden, «aber da wird für die Städte schon einiges an Einnahmen zusammenkommen», wusste Fedor Radmann, einer der drei OK-Vize-Präsidenten. Für Ende Mai kündigte Radmann zudem an, sich mit den Städte-Verantwortlichen für Kultur, Tourismus und Stadtdesign zusammenzusetzen. Bei den Städtevertretern stieß die Aussicht auf neue Einnahmequellen erwartungsgemäß auf Zustimmung. «Das ist eine erfreuliche Erweiterung unserer Möglichkeiten», sagte der Sprecher des Arbeitskreises Städte und Stadien, Jürgen Kießling. Im April war ein Workshop noch verschoben worden, weil die Städtevertreter mit den Marketingmöglichkeiten nicht zufrieden waren.
Auch Gregor Lenze, Geschäftsführer der Fifa Marketing GmbH, sprach von «neuen Spielräumen», machte aber zugleich deutlich, dass das neue Städteprogramm bei den Exklusivrechten der internationalen und nationalen Sponsoren an seine Grenzen stößt. Unterdessen kündigte das WM-OK an, in der kommenden Woche einen vierten nationalen Sponsor für die WM vorzustellen. (nz)