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Lupe Hondo nach erster Etappe in Gelbem Trikot

Danilo Hondo hat nach der Auftaktetappe der Friedensfahrt das Gelbe Trikot des Spitzenreiters übergestreift. Der Cottbuser gewann den Spurt des Hauptfeldes.

Telekom-Fahrer Danilo Hondo ist zum Auftakt der 56. Friedensfahrt ins Gelbe Trikot gesprintet. Der Cottbuser gewann die 111 Kilometer lange Auftaktetappe rund um die tschechische Stadt Olmütz überlegen im Spurt des Hauptfeldes. Der Kronprinz des nicht für die «Tour des Ostens» nominierten Erik Zabel verwies beim zehnten Telekom-Triumph des Jahres den Geraer Enrico Poitschke (Team Wiesenhof) und Gert Vanderaerden (Belgien) auf die Plätze.
Coast nach Lizenzentzug nicht dabei
Das mit Topfavorit Aitor Garmendia gemeldete Team Coast musste nach dem Lizenzentzug durch den Radsport-Weltverband UCI auf den Friedensfahrt-Start verzichten.

«Ich habe mich so postiert, dass ich schon vor der letzten Kurve vorn bin und einem Sturz auf dem Kopfsteinpflaster aus dem Weg gehe. Das hat super geklappt, nach diesem Sieg will ich das Trikot so lange wie möglich verteidigen», sagte Hondo. Im Ziel der von zahlreichen Ausreißversuchen geprägten Auftaktetappe hatte der dominante Sprintspezialist fast 30 Meter Vorsprung auf die Konkurrenz.

Teamkollege Steffen Wesemann, der als erster Radfahrer der Geschichte zum fünften Mal die Friedensfahrt gewinnen will, kam als 35. mit dem Hauptfeld ins Ziel. Die mit lediglich zwei Bergwertungen der zweiten Kategorie erneut leichte zweite Etappe führt am Samstag über 155 Kilometer von Unicov nach Opava in Tschechien. Bei der mit einem Etat von 1,7 Millionen Euro ausgestatteten Friedensfahrt geht es um Prämien von fast 300.000 Euro, der Gesamtsieger kassiert 16.000 Euro. (nz)