Hondo nach erster Etappe in Gelbem Trikot
«Ich habe mich so postiert, dass ich schon vor der letzten Kurve vorn bin und einem Sturz auf dem Kopfsteinpflaster aus dem Weg gehe. Das hat super geklappt, nach diesem Sieg will ich das Trikot so lange wie möglich verteidigen», sagte Hondo. Im Ziel der von zahlreichen Ausreißversuchen geprägten Auftaktetappe hatte der dominante Sprintspezialist fast 30 Meter Vorsprung auf die Konkurrenz.
Teamkollege Steffen Wesemann, der als erster Radfahrer der Geschichte zum fünften Mal die Friedensfahrt gewinnen will, kam als 35. mit dem Hauptfeld ins Ziel. Die mit lediglich zwei Bergwertungen der zweiten Kategorie erneut leichte zweite Etappe führt am Samstag über 155 Kilometer von Unicov nach Opava in Tschechien. Bei der mit einem Etat von 1,7 Millionen Euro ausgestatteten Friedensfahrt geht es um Prämien von fast 300.000 Euro, der Gesamtsieger kassiert 16.000 Euro. (nz)
