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Uefa vergibt Fußball-EM 2008
an Österreich und die Schweiz

12. Dez 2002 14:33, ergänzt 14:57
Die Fußball-Europameisterschaft 2008 findet in Österreich und der Schweiz statt. Diese Entscheidung traf am Donnerstag die Europäische Fußball-Union (Uefa).

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat am Donnerstag im schweizerischen Nyon die Europameisterschaft 2008 an das Bewerber-Duo Österreich und Schweiz vergeben. Insgesamt lagen dem Exekutivkomitee unter Vorsitz von Uefa-Präsident Lennart Johansson sieben Kandidaturen vor. Im entscheidenden Wahldurchgang setzten sich die beiden Alpenländer mit 9:3 Stimmen gegen Griechenland und die Türkei durch.

Nur zwei Einzelkandidaten

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Außerdem hatte sich Irland/Schottland, Kroatien/Bosnien-Herzegowina sowie Dänemark zusammen mit Finnland, Norwegen und Schweden für die Kontinentalmeisterschaften beworben. Als Einzelkandidaten waren Russland und Ungarn ins Rennen um die EM gegangen.

Der Präsident des Schweizer Fußballverbandes, Ralph Zloczower, zeigte sich sichtlich bewegt nach der Bekanntgabe der Entscheidung: «Ich bin tief berührt und dankbar für das Vertrauen.» Er versicherte auch im Namen seines österreichischen Kollegen Friedrich Stickler, «dass die Endrunde 2008 ein großer Erfolg wird.»

Für beide Länder ist der Zuschlag zudem eine Genugtuung nach den Enttäuschungen der letzten Jahre. Österreich galt gemeinsam mit Ungarn bereits bei der Vergabe der EM 2004 als einer der Topanwärter. Den Zuschlag bekam damals allerdings Portugal. Die Schweizer Stadt Sitten war Favorit für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2006, die nun aber Turin ausrichten darf.

Mayer-Vorfelder zufrieden

«Ich freue mich für Österreich und die Schweiz. Sie hatten eine sehr gute Präsentation, und ich bin sicher, dass wir eine tolle EM erleben werden», sagte DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der selbst der Exekutive angehört nach der Wahl. Mayer-Vorfelder hatte sich vor der Wahl ebenso wie Franz Beckenbauer für die Bewerbung von Österreich und der Schweiz ausgesprochen. (nz)

 
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