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National Basketball League: 

Dirkules - der Diver von Dallas

30. Nov 2008 12:44
Mister 100 Prozent: Dirk Nowitzki
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Die Dallas Mavericks sind zurück, mit einem bärenstarken Dirk Nowitzki. Der Mavs-Coach vergleicht den Deutschen nach der Partie gegen Sacramento mit dem legendären Larry Bird.

Für Dirk Nowitzki gab es nach dem «Diver» ein Sonderlob von Trainer Rick Carlisle. «Der alte Larry Bird zauberte häufig solche Kunststückchen aufs Parkett. Dirk hat im Moment einfach einen guten Lauf», schwärmte der Coach nach dem 101:78-Erfolg der Dallas Mavericks bei den Sacramento Kings.

Mit letzter Kraft

Nowitzki hatte sich zuvor auf dem Bauch über den Hallenboden rutschend nach einem Ball geworfen, die Kugel mit letzter Kraft erwischt und sie zu Devean George gepasst. Der Reservist vollendete die Einlage zu zwei seiner 13 Punkte.

Nowitzki selbst holte 19 Punkte und 8 Rebounds und war nach Teamkollege Jason Terry (24 Punkte) zweitbester Werfer der «Mavs» in der mit 12.650 Zuschauern gefüllten Arco Arena. Einen Tag zuvor hatte Dallas noch mit 107:114 bei den Los Angeles Lakers verloren.

Sechsten Sieg im siebten Spiel

Selbst ohne Josh Howard, der sein fünftes Match wegen einer Knöchelverletzung verpasste, und dem seit acht Spielen pausierenden Jerry Stackhouse (Fersenproblem) marschierte Dallas nach dem Rückschlag in Los Angeles mit der Reserve von der Bank zum sechsten Sieg im siebten Spiel.

«Die Jungs haben die notwendige Rotation akzeptiert und haben das mit eingebracht, was von ihnen erwartet wird», sagte Carlisle. «Wenn Du Dich in der Liga umschaust, sind gerade die Teams erfolgreich, bei denen die zweite Reihe 30 bis 40 Punkte pro Spiel macht.»

«Ich muss nur treffen und funktionieren»

Vor allem Terry macht den Unterschied. In den letzten fünf Partien gelangen ihm immer mehr als 20 Punkte im Schnitt. «Ich weiß, was das Team von mir erwartet. Ich muss nur treffen und funktionieren», ergänzte Terry, «dass ich immer erst von der Bank komme, tangiert mich dabei überhaupt nicht.» Im entscheidenden Augenblick besorgte er Dallas gleich zu Beginn des letzten Viertels mit zwei gelungenen Sprungwürfen eine 25-Punkte-Führung, von der die Gäste bis zum Schluss zehrten.

Die Kings verloren zum neunten Mal im zehnten Spiel und blieben in der Pacific Division mit 5:14 Siegen auf Rang vier hinter Spitzenreiter Los Angeles Lakers (13:1). Im gesamten Spiel fiel bei 15 Versuchen nicht ein Dreier für die Gastgeber. Die Trefferquote sank auf 35 Prozent.

«Das war ärmlich»

«Das war ärmlich», gab Kings-Coach Reggie Theus nach dem fünften verlorenen Match innerhalb einer Woche zu. Dallas glich das Saisonkonto mit 8:8 Siegen wieder aus. Das reicht vorerst aber in der Southwest Division nur zu Platz vier hinter den Houston Rockets (11:6), New Orleans (9:6) und den San Antonio Spurs (9:7). (nz/dpa)

 
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