Eishockey Champions League: 

netzeitung.deDramatischer Sieg der Eisbären gegen Oulu

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Coach Don Jackson konnte mit den Bären zufrieden sein (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Coach Don Jackson konnte mit den Bären zufrieden sein
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Bis zur letzten Minute haben beide Teams alles gegeben, am Ende konnte sich der deutsche Meister durchsetzen. Die Chancen für den Einzug ins Halbfinale sind dadurch trotzdem nur leicht verbessert.

Der deutsche Meister Eisbären Berlin gewann am Mittwoch 3:2 (0:1, 1:0, 1:1) nach Penaltyschießen beim finnischen Titelträger Kärpät Oulu. Trotz ihres zweiten Sieges haben die Berliner nur noch geringe Chance auf den Halbfinal-Einzug in der neuen Eishockey-Champions-League. Sollte Oulu am kommenden Mittwoch bei Gruppenfavorit Metallurg Magnitogorsk ohne Punkt bleiben, stünden die Russen mit neun Zählern als Sieger der Staffel A und Halbfinalist fest. Ihre letzte Vorrundenpartie in Berlin am 3. Dezember wäre dann bedeutungslos, da die Eisbären nur auf acht Zähler kommen können.

Sven Felski war im Penaltyschießen einmal mehr in dieser Saison der Matchwinner und sicherte dem Verein nach dem 3:2-Sieg in Berlin eine weitere Siegprämie von 50.000 Euro. Deron Quint (23.) und Nathan Robinson (43.) sorgten nach dem Rückstand durch Jonas Andersson (20.) für die Führung beim Tabellen-Achten aus Finnland. Juhamatti Aaltonen (48.) glich in Überzahl für Oulu aus, das nun als Gruppenletzter feststeht.

Im ersten Drittel deutete alles auf einen torlosen Abschnitt hin. Doch 20 Sekunden vor der Sirene stand Andersson nach einem Banden- Abpraller frei und staubte aus Nahdistanz ab. Die Eisbären steckten den Schock gut weg: Per Schlagschuss traf Quint zum 1:1 und ließ die 120 mitgereisten Fans jubeln. Wenig später scheiterte Mark Beaufait bei einem Konter an Tuomas Tarkki. Der starke Torhüter rettete auch gegen Constantin Braun und Andy Roach (35.), der danach in Unterzahl scheiterte (40.). Eisbären-Keeper Rob Zepp vereitelte Oulus beste Chance gegen den frei vor ihm auftauchenden Teemu Normio (38.).

Zepp war auch zu Beginn des letzten Abschnitts zweimal gefordert, doch ins Tor traf auf der anderen Seite Robinson. Der Kanadier, einer von sechs Eisbären-Teilnehmern beim Deutschland-Cup, ließ Tarkki aus kurzer Distanz keine Chance. Als René Kramer auf der Strafbank saß, lief Aaltonen den Berlinern auf und davon und schoss ein. In der Schlussminute vergaben Sven Felski und Quint die letzten Chancen. (dpa)