Väterliche Gefühle vor dem Top-Spiel gegen «ManU»: 

netzeitung.deScolari umgarnt Cristiano Ronaldo

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Weggefährten bei der portugiesischen Nationalmannschaft: Cristiano Ronaldo (l.) mit Trainer Felipe Scolari (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Weggefährten bei der portugiesischen Nationalmannschaft: Cristiano Ronaldo (l.) mit Trainer Felipe Scolari
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Vor dem Schlagerspiel der Premier League wetzt Chelsea-Coach Felipe Scolari verbal die Klingen. Seine persönliche Bindung zu einem «ManU»-Profi sei etwas Besonderes - und soll zu einem Wechsel führen.

Kaum sind die Transfer-Angriffe von Manchester City und Real Madrid auf Cristiano Ronaldo überstanden, muss Manchester United die nächste Attacke auf seinen Starspieler abwehren. «Vielleicht schon in der nächsten Saison ist Cristiano bei mir», sagte Chelsea-Coach Felipe Scolari gegenüber dem englischen Boulevard-Blatt «the sun»: «Wenn er kommen will, öffne ich ihm die Tür.»

Die persönliche Bindung des früheren Nationaltrainer Portugals zum Starspieler der Iberer könnte laut Scolari den Ausschlag für einen Wechsel geben: «Er ist mein Freund. Ich liebe ihn, wie ein Vater seinen Sohn liebt», so der Trainer, der zu Saisonbeginn den Posten bei Chelsea übernommen hatte.

Nicht zufällig nimmt Scolari seinen früheren Schützling bei der portugiesischen Nationalmannschaft ausgerechnet diese Woche öffentlich ins Visier. Wenn am Sonntag (15 Uhr) die «Blues» aus London gegen «ManU» antreten, kann der brasilianische Star-Trainer Unruhe beim Gegner gut gebrauchen. Der Ballack-Klub braucht dringend einen Sieg, um die Tabellenführung zu behaupten, denn der punktgleiche Verfolger FC Liverpool hat mit dem Liga-Neuling Stoke City eine vermeintlich einfache Aufgabe vor der Brust - vom Prestige ganz zu schweigen.

Bereits im Vorfeld der EM 2008 hatte der damalige Portugal-Trainer Scolari den Zorn von Manchesters Coach und Manager Alex Ferguson auf sich gezogen, als er Ronaldo riet, seinem Herzen zu folgen und zu Real Madrid zu wechseln. Der Mittelfeld-Spieler entschied sich damals jedoch für seinen derzeitigen Klub. (nz)