Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Die Berliner Eisbären in ihrer neuen Halle: 

Einstand mit Knalleffekt

15. Sep 2008 13:01
Volle Hütte: Die O2-World-Arena als Heimstätte der Eisbären
Bild vergrößern
Mehr geht nicht: Mit einer Eishockey-Gala und elf Treffern weihten die Kufencracks aus der Hauptstadt ihre neue Heimstätte ein. 14.000 begeisterte Zuschauer und eine fantastische Stimmung sorgten für den passenden Rahmen.

14.000 Eisbären-Fans waren aus dem Häuschen und bekamen durch den Rekordsieg des deutschen Meisters riesigen Hunger auf mehr Eishockey in der neuen Halle. «Ich habe in Amerika schon vor 22 000 Fans gespielt, die waren nicht halb so laut», schwärmte Berlins Kapitän Steve Walker.

Von einem «besonderen Tag» sprach der bewegte Eisbären-Trainer Don Jackson nach dem 11:0 in der O2-World im Herzen der Stadt über die phasenweise bedauernswerten Augsburger Panther, die bei der Premiere in der ausverkauften Arena nur die Prügelknaben abgeben durften.

«Das war ein perfektes erstes Spiel»

«Ich habe in meiner jungen Trainerlaufbahn so ein Spiel noch nicht erlebt, und ehrlich gesagt, möchte ich es nicht noch einmal erleben. Wir fühlten uns geehrt, dass wir so etwas mitmachen durften, aber jetzt bleibt ein bitterer Nachgeschmack», sagte Augsburgs Trainer Larry Mitchell nach der ersten Saisonpleite seiner sichtlich beeindruckten Mannschaft.

«Das war ein perfektes erstes Spiel. So etwas kann man nicht planen. Das wird nicht nur ein Anfangsrausch sein», prophezeite Gernot Tripcke, der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Allerdings müssen sich die Berliner Fans bis zum nächsten Heimauftritt etwas gedulden: Am 28. September gibt es ein Testspiel gegen den ehemaligen Stanley-Cup-Sieger Tampa Bay Lightning aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. In der DEL folgen wie zum Saisonbeginn nun wieder drei Auswärtsspiele in Hannover, Duisburg und Düsseldorf, ehe am 3. Oktober der EHC Wolfsburg gastiert.

Neue Dimensionen

Die Berliner betrieben bei der Hallen-Premiere vor vielen Eishockey-Neugierigen beste Eigenwerbung. «Wir haben jetzt eine andere Dimension», erklärte Routinier Sven Felski, der im alten Wellblechpalast alle guten und schlechten Zeiten mitgemacht hatte. Doch der nur 4700 Fans fassende Kult-Tempel war am Sonntag schon vergessen. «Ich habe mir während des Spiels die Halle angeschaut. Das war auch für uns alles neu», sagte Routinier Stefan Ustorf.

Mit fast 10.000 Zuschauern mehr im Rücken bewiesen die Berliner, warum sie in dieser Saison erneut der Top-Favorit auf den Titel sind. «Es gab nicht so viele Veränderungen. Wir haben Leute, die nach drei Titeln in den letzten vier Jahren weiter gewinnen wollen und sich nicht nur ihr Gehalt abholen», sagte Walker. «Es zeigt, dass wir weiter siegen wollen und nicht sagen, das wird ein Selbstläufer», fügte Ustorf hinzu. In die Freude fiel allerdings ein Wermutstropfen: Nathan Robinson schied wegen einer Oberschenkelzerrung aus, André Rankel musste mit Rippenproblemen vorzeitig vom Eis. (dpa)

 
Drucken
Versenden
  • Bookmark:
  • Mister Wong Webnews Yigg Linkarena Google My Space Del.icio.us Oneview Facebook Twitter
 
Zu weiteren Sportschauen
Zu weiteren Sportschauen
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
  •  Berlin 24°
  •  Hamburg 23°
  •  Köln 23°
  •  Frankfurt 28°
  •  Stuttgart 23°
  •  München 21°
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
Aus anderen Ressorts
Anzeigen:
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2009 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.