06. Sep 2008 18:47
Nach dem Ruhetag kam der Regen: Bei schwierigen äußeren Bedingungen hat Alessandro Ballan die siebte Etappe der Vuelta gewonnen. Der Italiener fuhr über 200 Kilometer in einer Ausreißergruppe – und hatte am Ende den größten Mut.
Nach dem ersten Ruhetag am Freitag wartete eine schwere und zudem verregnete Etappe auf die Fahrer. Auf dem Programm standen Bergwertungen der ersten, zweiten und dritten Kategorie. Über weite Strecken dominierte eine fünfköpfige Ausreißergruppe, bestehend aus Ballan, Marc De Maar (Rabobank), Xabier Zandio (Caisse d'Epargne), Inigo Landaluze (Euskaltel-Euskadi) und Gianni Meersman (Française des Jeux), das Geschehen. Das Quintett hatte sich 18 Kilometer nach dem Start gelöst und sich zeitweilig einen Vorsprung von elf Minuten auf das Feld herausgefahren. 14 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Ballan allein an die Spitze - und fuhr einen sicheren Sieg ein. Die 8. Etappe führt an diesem Sonntag von Andorra über 151 Kilometer nach Pla de Beret. (dpa)