Bei den Herren zog nach Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz auch der letztjährige Finalgegner Novak Djokovic in die dritte Runde ein. Der Australian-Open-Sieger aus Serbien gewann 7:6 (10:8), 6:4, 6:4 gegen den Amerikaner Robert Kendrick. Der Olympia- Dritte Djokovic musste gegen Qualifikant Kendrick im ersten Durchgang zwei Satzbälle abwehren und spielt als nächstes gegen den kroatischen Aufsteiger Marin Cilic. Federer trifft auf den Tschechen Radek Stepanek und zeigte sich trotz 46 leichter Fehler beim 6:3, 7:5, 6:4 gegen den bei jedem Schlag aufschreienden brasilianischen Qualifikanten Thiago Alves nicht besorgt über seine Leistung. «Ich war nie wirklich in Gefahr, deswegen war das eigentlich ziemlich gut», sagte Federer und erhielt ein dickes Lob von seinem kampfstarken Gegner: «Nadal spielt dieses Jahr gutes Tennis, aber Roger ist der Beste.»
Der ehemalige Sieger Marat Safin, der in Wimbledon erst im Halbfinale an Federer gescheitert war, schied mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6, 0:6 gegen den Spanier Tommy Robredo aus. Obwohl seine Schwester Dinara die neue Nummer eins der Welt werden kann, will Safin nicht bleiben, um sie anzufeuern. «Ich habe genug, ich will nach Hause», meinte der launige Russe. (Robert Semmler, dpa)