Mitfavorit Linus Gerdemann vom Columbia-Team meldete mit einem guten siebten Platz (+ 4) erste Ansprüche auf den Gesamtsieg an. «Das ist eine gute Ausgangsposition», erklärte Rückkehrer Gerdemann (Columbia), der zuletzt lange verletzt war. Voigt richtete den Blick indes schon auf die schwere Königsetappe am Samstag hinauf nach Hochfügen, bei der schon eine Vorentscheidung im Kampf um Gelb fallen dürfte. «Morgen werde ich versuchen, den Schaden zu minimieren», sagte er angesichts seines Rückstands von 12 Sekunden. Einen Tag nach der Hiobsbotschaft von seinem Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer zeigte Markus Fothen eine Trotzreaktion und komplettierte das gute deutsche Abschneiden. Als Vierter büßte der Neusser nur drei Sekunden auf Lancaster ein und dürfte in dieser Form ebenfalls an der Spitze mitmischen. «Wenn ich den Prolog gut gefahren bin, bin ich immer auch eine gute Rundfahrt gefahren», sagte Fothen.