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DFB-Pokal: 

Hertha BSC schwach, aber siegreich

08. Aug 2008 22:48, ergänzt 09. Aug 2008 10:35
Berliner in Not: hier Lustenberger, Drobny, van Bergen gegen einen Trierer
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Der beständige Pokal-Pleitier aus der Hauptstadt hat sich nur mit einiger Mühe bei Eintracht Trier durchgesetzt. Eine kleine Überraschung gelang einem Traditionsklub aus der Dritten Liga.

Hertha BSC Berlin hat mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann am Freitagabend beim Viertligisten Eintracht Trier 3:1 (1:1), zeigte eine Woche vor dem Ligastart aber eine schwache Leistung. Die Berliner, die in den vergangenen sechs Jahren vier Mal gegen unterklassige Gegner ausgeschieden waren, taten sich auch beim Regionalligisten aus Trier schwer. Nach der frühen Führung durch Marko Pantelic (8.) gelang Kevin Lacroix der Ausgleich für die Gastgeber (26.). Im zweiten Durchgang sorgten Fabian Lustenberger (60.) und Patrick Ebert (81.) doch noch für einen standesgemäßen Erfolg des Bundesligisten.

Noch mehr Mühe als die Hertha hatte der VfL Bochum bei Preußen Münster. Beim Viertligisten Preußen Münster konnten die Westfalen erst im Elfmeterschießen (6:5) eine Sensation abwenden. Torhüter Daniel Fernandes bewahrte den VfL mit zwei parierten Elfmetern vor dem Aus.

Nach dem Abstieg aus der 2. Liga feierte Erzgebirge Aue wieder ein Erfolgserlebnis. Aue benötigte gegen den FC St. Pauli das Elfmeterschießen, um den Zweitligisten mit 5:4 aus dem Wettbewerb zu werfen. Die Hamburger mussten ab der 64. Minute in Unterzahl spielen (Rot für Marcel Eger).

Zweitligist SC Freiburg hat die erste Hürde im DFB-Pokal nur mit viel Dusel gemeistert. Mit einem schmeichelhaften 2:0 (1:0) am Freitag beim Drittligisten SpVgg Unterhaching zogen die Breisgauer in die zweite Runde des Pokalwettbewerbs ein. Jonathan Jäger (41. Minute) und Yacine Abdessadki in der Nachspielzeit erzielten vor 2800 Zuschauern im Hachinger Sportpark die Tore für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt.

Im Duell zweier Zweitligisten setzte sich der FSV Frankfurt mit 2:0 (0:0) gegen den VfL Osnabrück durch. David Ulm (51.) und Dennis Hillebrand (67.) erzielten die Treffer für die Hessen. Bei den Osnabrückern sah Matthias Heidrich (59.) die Gelb-Rote Karte. Rund drei Monate nach dem bitteren Abstieg aus der 2. Liga feierten die Offenbacher Kickers wieder ein Erfolgserlebnis. Der neue OFC-Hoffnungsträger Benjamin Baier erzielte gegen Fürth bereits in der 13. Minute den Siegtreffer für den Drittligisten.

Bereits am Donnerstagabend hatte der 1. FC Köln im Schongang die zweite Runde erreicht. Beim Fünftligisten SV Niederauerbach siegte der Bundesligaaufsteiger mit 5:1 (3:1). Die restlichen Erstrunden- Partien finden am Samstag und Sonntag statt. Zum Abschluss gastiert der FC Bayern München am Sonntagabend (20.30 Uhr) beim Drittligisten RW Erfurt. (dpa)

 
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