23. Jul 2008 15:07
Ohne die Hilfe des Herstellers eines für die Athleten verbotenen Medikaments, wäre dieses bei dem prominenten Doping-Sünder vielleicht nie nachgewiesen worden. Die Wada hatte sich bereits vor der Tour mit dem Pharmakonzern abgesprochen.
Der Hersteller des Mittels Cera, der Pharmakonzern Roche, habe auf Wunsch der Doping-Fahnder ein besonderes Molekül in dem Mittel verwendet, das den Nachweis möglich mache. Der Fahrer habe wahrscheinlich angenommen, dass die Substanz Cera nicht nachgewiesen werden könne.«Ich kann nicht die Details preisgeben», sagte Fahey. «Es geht um Cera, eine legale Substanz gegen Anämie.» Um Dopingsünder zu finden, werde die Zusammenarbeit mit den Pharmaherstellern immer wichtiger. «Je mehr die Pharmafirmen mit den Wissenschaftlern kooperieren, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass bei Tests auch etwas nachgewiesen wird,» sagte Fahey.
(dpa)