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Großer Rummel um Ronaldinhos Unterschrift

18. Jul 2008 13:43
Milans neuer Held: Der Brasilianer Ronaldinho
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Was für ein Spektakel: Vor 40.000 Fans und Millionen an den Bildschirmen setzte der Milan-Messias sein Autogramm unter einen Dreijahresvertrag beim AC. «Ich bin gekommen, um zu siegen», versprach der brasilianische Hoffnungsträger.

Vertragsunterschrift, 40 000 Fans, Feuerwerk und Liebesschwüre - Ronaldinho und der AC Mailand haben den spektakulärsten Transfer der italienischen Serie A wie eine Mega-Hochzeit gefeiert. «Samba in San Siro», jubelte die «La Gazzetta dello Sport» am Freitag. «Milan ist für mich ein Traum», sagte der brasilianische Stürmerstar am Donnerstagabend im Mailänder San Siro-Stadion und versprach den begeisterten «Tifosi»: «Forza Milan! Ich bin gekommen, um zu siegen.»

Milans Vize-Präsident Adriano Galliani jubelte nach der live im Fernsehen übertragenen Vertragsunterschrift gar: «Die Liebe hat gesiegt!» Drei Jahre habe man «Dinho» umgarnt, jetzt sei der Traum endlich wahr geworden. Der 28-Jährige hatte lukrativere Angebote von Manchester City ausgeschlagen, um mit seinen Landsleuten Kakà und Pato in der Serie A stürmen zu können. 25 Millionen Euro Ablöse zahlt Milan an den FC Barcelona, Ronaldinho kassiert in den nächsten drei Jahren netto 19,5 Millionen Euro.

Olympia geht vor

Viel Geld. Aber Milan-Boss Silvio Berlusconi wollte ihn unbedingt. «Er ist in ihn verliebt», verriet Galliani. Und der zweimalige Weltfußballer erwiderte die Liebesbekundungen der Milan-Bosse. «Milan ist schon mein zu Hause», sagte Ronaldinho, der in Barcelona ausgemustert worden war und in Italien zu alter Stärke zurückfinden will. «Er muss nur das tun, was er früher schon gezeigt hat», ist Trainer Carlo Ancelotti zuversichtlich.

An der Fitness werde es ihm nicht mangeln, versicherte der in Barcelona als Pummelchen und Nachtschwärmer verspottete Ronaldinho. «Sicher kann ich 40 oder 45 Spiele bestreiten», betonte er. Dass er mit Brasilien zu den Olympischen Spielen nach Peking fahre, werde seine Integration in die Mannschaft nicht stören. Im Gegenteil: «In Peking zu spielen, wird wichtig für mich sein», meinte der im Milan- Trikot und mit schwarzem Kopftuch aufgelaufene Star. (dpa)


 
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