Dreisprung: 

netzeitung.deFriedeck springt weit – allerdings zu spät

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Ex-Weltmeister Charles Friedeck (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ex-Weltmeister Charles Friedeck
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Nur 24 Stunden trennen Charles Friedeck vom Olympia-Ticket. Der frühere Dreisprung-Weltmeister springt in Luzern die erforderliche Weite, aber die Nominierungen des Deutschen Olympischen Sportbundes sind bereits abgeschlossen.

Charles Friedek gewann beim Meeting am Mittwochabend in Luzern mit der deutschen Jahresbestleistung von 17,09 Metern und übertraf damit zum zweiten Mal die 17,00 Meter. Weil er diese geforderte Vorleistung bisher nur einmal erfüllt hatte (17,04), war er vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Dienstag in Kienbaum nicht für Peking nominiert worden.

Zudem hatte der 36 Jahre alte Leverkusener mit 17,01 Meter einen weiteren starken Sprung. Der WM-Goldmedaillengewinner von 1999 gewann den Wettkampf vor dem Koreaner Kim Deok Hyung (16,96). Einen Doppelerfolg feierten die deutschen Speerwerfer: Der Saarbrücker Olympia-Teilnehmer Alexander Vieweg setzte sich mit 79,03 Metern knapp vor dem 40 Jahre alten Peter Esenwein (Kornwestheim/Ludwigsburg/78,97) durch, der nicht nach Peking darf. (nz/dpa)