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Pechsträhne für deutsche Basketballer: 

Okulaja muss Peking absagen

05. Jul 2008 11:11
Ademola Okulaja
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Das Verletzungspech bleibt den deutschen Basketball-Herren treu. Mit Ademola Okulaja muss Bundestrainer Dirk Bauermann einen weiteren Leistungsträger aus seinem Olympia-Aufgebot streichen.

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Neun Tage vor Beginn des Olympia-Qualifikationsturniers in Athen hat Bundestrainer Dirk Bauermann den Bamberger Ademola Okulaja wegen andauernder Rückenbeschwerden aus dem Aufgebot gestrichen. «Das ist natürlich ein herber Verlust für uns und vor allem ganz bitter für Ademola», sagte Bauermann am Rande des Supercups in Bamberg.

Beim traditionsreichen Vier-Nationen-Turnier hatte die Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) am Freitagabend ihr erstes Spiel gegen Puerto Rico knapp mit 83:85 verloren. Am Samstag trifft die deutsche Auswahl auf Slowenien (18.30 Uhr).

Okulaja ist nach seinem Vereinskollegen Mithat Demirel und dem Berliner Johannes Herber bereits der dritte Leistungsträger, auf den die deutschen Korbjäger verzichten müssen. «Mit seiner großen Erfahrung und seinen Qualitäten als Allrounder wäre er sehr wichtig für uns gewesen», bedauerte Bauermann den Ausfall des 32-Jährigen. Der ehemalige Spanien-Legionär hatte seit Beginn des Trainingslagers auf Mallorca über Rückenbeschwerden geklagt. Nun ergab eine erneute Kernspintomographie, dass weitere Untersuchungen notwendig sind und ein Einsatz des Routiniers auf unbestimmte Zeit nicht möglich ist.

Die Verletzung bedeutet zugleich wohl das Ende der Nationalmannschafts-Karriere des WM-Bronze-Gewinners von 2002. «Ich hätte ihm einen anderen Abgang gewünscht. Er hätte sich die Olympia-Teilnahme verdient gehabt», meinte der Nationalcoach.

Hoffen auf die Neulinge

Durch das Olympia-Aus für den erfahrenen Flügelspieler sind im DBB-Team mehr denn je die bislang so stark auftrumpfenden Neulinge gefragt. Vor allem den Neu-Frankfurter Konrad Wysocki dürfte seinen Platz im Kader für das Ausscheidungsturnier in der griechischen Hauptstadt, bei dem das deutsche Team am 15. Juli zunächst auf die Kapverdischen Inseln trifft, sicher haben. «Er hat sich hier toll präsentiert. Wir setzen auf ihn», sagte Bauermann. (dpa)

 
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