Mehr Geld durch Fernseheinnahmen:
DFB-Pokal wird lukrativer
04. Jul 2008 15:23
 |  Wertzuwachs: Der DFB-Pokal | Foto: dpa |
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Über 2,5 Millionen erhält der Pokalsieger 2009, aber auch für die unterklassigen Vertreter soll sich die Teilnahme lohnen. Am Sonntag wird Steffi Jones die Lose für die erste Runde ziehen, noch vor dem Bundesligastart wird diese dann ausgespielt.
Der DFB-Pokalwettbewerb wird finanziell für die beteiligten Vereine immer attraktiver: Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat die Gesamtsumme für den sechs Runden umfassenden Wettbewerb für die kommende Saison auf mehr als 38 Millionen Euro erhöht. Der Bonus für den DFB-Pokalsieger wurde um 100 Prozent auf 2,560 Millionen Euro aufgestockt, teilte der Verband nach einer Präsidiumssitzung am Freitag in Frankfurt/Main mit.
«Durch den Abschluss mit Premiere wird im DFB-Pokal eine zweistellige Millionensumme zusätzlich verteilt. Hinzu kommen noch die Einnahmen aus dem Kartenverkauf und der Bandenwerbung», betonte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Erstmals werden im Bezahlsender Premiere alternativ und ergänzend zum bisherigen Format von ARD und ZDF alle Pokal-Spiele live und als Konferenz übertragen.
«Glücksfee» Steffi Jones
Nach DFB-Angaben werden an jeden Erstrunden-Teilnehmer 97.942 Euro ausgeschüttet. In der 2. Runde sind 227.133 Euro, in der 3. Runde 454.267 Euro zu verdienen. Exakt 908.533 Euro kassiert ein Verein in der 4. Runde, die Halbfinal-Teilnahme wird mit 1,567 Millionen Euro pro Klub honoriert. Der Verlierer des Finales erhält 1,707 Millionen Euro, der Titelträger sogar insgesamt 5,8 Millionen Euro als TV-Geld. Bei der Auslosung zur 1. Hauptrunde am Sonntag (16.30/Premiere) hoffen viele Vertreter aus dem Amateur-Bereich auf attraktive Gegner. Der Modus beschert 32 unterklassigen Teams auf jeden Fall Heimrecht gegen einen Erst- oder einen der 14 besten Zweitliga-Klubs und schließt Begegnungen von Erstligisten und Zweitligisten untereinander aus. Als «Glücksfee» wird Steffi Jones, die Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauen-WM 2011, die Lose ziehen.
Hoffen auf das große Los
Als größte Außenseiter ins Rennen gehen der siebtklassige VfB Fichte Bielefeld aus der Landesliga und Verbandsligist FC Wegberg- Beeck. Beide könnten bei einem großen Gegner auch in größere Stadien umziehen: Fichte Bielefeld in die Schüco-Arena, Wegberg-Beeck in den Borussia-Park vom Kooperationspartner Borussia Mönchengladbach.Zudem befinden sich im ersten Lostopf neun Oberligia-, elf Regionalliga-, sechs Drittliga-Klubs sowie die vier Zweitliga-Aufsteiger. Die erste Runde wird eine Woche vor Bundesliga-Start zwischen dem 7. und 10. August ausgespielt, die zweite Runde am 23./24. September, ehe Ende Januar das Achtelfinale auf dem Programm steht. (dpa/nz)