02. Jul 2008 17:06
Seit der ehemalige Bundestrainer seinen Dienst beim Rekordmeister in München angetreten hat, fürchten Journalisten, dass die Distanz zu den Spielern wächst. Auf einer Pressekonferenz ist die Situation jetzt kurzzeitig eskaliert.
Nun kam es auch bei der ersten Pressekonferenz von Jürgen Klinsmann zu einem kleinen Eklat: Ohne Fotos von ihm zu machen, haben sämtliche Bildjournalisten am Mittwochnachmittag die Pressekonferenz des neuen Bayern-Trainers in der Münchner Allianz-Arena verlassen. Zuvor hatte der Pressesprecher des Vereins, Markus Hörwick, die Journalisten aufgefordert, das Fotografieren nach spätestens drei Minuten einzustellen, weil das Blitzlicht und der Lärm der Kameras die Veranstaltung störten. Aus Protest gegen diese Anordnung verließen die Bildjournalisten den Saal. Eine solche Anordnung ist bei Pressekonferenzen im nationalen und internationalen Fußball unüblich. Bei Gerichtsverhandlungen ist es dagegen gängige Praxis.