Die Berliner machten ihrem Trainer Luka Pavicevic mit dem Titelgewinn zugleich das schönste Geburtstagsgeschenk. Der Serbe wurde am Dienstag 40 Jahre alt und wurde nach Spielschluss von seinen Akteuren und den mitgereisten Alba-Anhängern frenetisch gefeiert. Vor allem Spielmacher Bobby Brown (24 Punkte) sorgte dafür, dass die Berliner doppelten Grund zum Feiern hatten. Der Amerikaner trieb sein Team immer wieder an und behielt in der aufgeheizten Atmosphäre einen kühlen Kopf. Zum Matchwinner avancierte in der Verlängerung Julius Jenkins, der Alba mit seinen Punkten zum langersehnten Titel führte. Im «Hexenkessel» Telekom Dome begannen beide Teams nervös und ohne den richtigen Rhythmus. Den Gastgebern merkte man den Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, ebenso deutlich an wie den Gästen den Respekt vor der Heimstärke des Gegners. So konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Nach dem ersten Viertel führte Bonn mit lediglich vier Punkten (21:17.).