1987 bei der WM in Wien hatte ein ähnlicher Fall der deutschen Mannschaft großen Ärger beschert. Der aus Polen stammende Miroslav Sikora hatte bereits eine Junioren-WM für sein Geburtsland absolviert. Dies führte zu Protesten und Punktabzügen. Allerdings hatte damals die IIHF vorher ausdrücklich eine Spielgenehmigung erteilt, so dass der DEB vor einem ordentlichen Gericht die Punkte zurück bekam.Selbst die weitere Spielberechtigung für Busch nach dessen verweigerter Dopingprobe rückte durch die neuen Ereignisse plötzlich in den Hintergrund. «Wir sind natürlich froh, dass das so gekommen ist», sagte Reindl zur Spielgenehmigung für den Berliner.
Wie die IIHF mitteilte, steht der 23 Jahre alte Angreifer weiter zur Verfügung, weil erst alle Rechtsmittel in Deutschland gegen das DEB- Urteil ausgeschöpft werden müssten. Bislang liege jedoch kein Einspruch vor. Der DEB hatte statt einer Sperre nur eine Verwarnung und eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro ausgesprochen. (dpa)