Nada-Geschäftsführer Christoph Niessen machte deutlich, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada die Einschätzung der in Bonn ansässigen Stiftung uneingeschränkt teile, Busch wegen Verweigerung einer Dopingprobe mit einer Regelsperre von zwei Jahren zu belegen. Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erklärte Justiziar Holger Niese, zumindest hätte Busch für mindestens ein Jahr gesperrt werden müssen.Die Entscheidung über die weitere Spielberechtigung von Busch bei der WM sollte am Mittwoch in Halifax gegen 18.00 Uhr MESZ bekanntgegeben werden, wenige Stunden vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Norwegen. Die Wada hatte am Dienstag eine vorläufige Sperre des 23-Jährigen gefordert und erklärt, sie habe vor der WM keine Spielgenehmigung erteilt. (dpa)