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Nur einige private Kassen halten Beitrag stabil
07. Jun 2006 16:33
 |  Arztbesuch | | Foto: dpa |
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Wer privat krankenversichert ist, musste in der Vergangenheit Jahr für Jahr höhere Beiträge zahlen. Die zusätzlichen Kosten liegen mitunter bei mehr als 3000 Euro im Jahr.
Privat Krankenversicherte mussten in den vergangenen Jahren kräftige Beitragssteigerungen hinnehmen. Die Prämien stiegen für die Mehrzahl der Versicherten in den zurückliegenden zehn Jahren im Durchschnitt um vier Prozent im Jahr, wie das Magazin «Capital» unter Berufung auf einen Langzeitvergleich von Morgen & Morgen berichtete. Zwölf von 200 untersuchten Krankenversicherungen trieben ihre Beiträge sogar um mindestens 6,5 Prozent jährlich oder insgesamt mindestens 3000 Euro nach oben. Nur 13 Anbieter hielten ihre Beiträge mit jährlichen Zuwächsen von durchschnittlich drei Prozent oder insgesamt 1250 Euro stabil.
Im Schnitt ermittelten die Analysten in den Altersklassen zwischen 21 und 50 Jahren ein jährliche Beitragserhöhung von 4,6 Prozent bei Männern und 3,7 Prozent bei Frauen – die allerdings bei Versicherungsbeginn höhere Prämien als Männer zahlen. Die Leistungsausgaben je Versicherten stiegen der Studie zufolge im selben Zeitraum um 3,5 Prozent jährlich.
Nicht nur Neukunden betroffen
Die ermittelten Prämienänderungen gelten nicht nur für Neukunden: «Für bereits Versicherte steigen die Beiträge in der Regel im Gleichschritt», zitierte das Magazin Peter Schramm, einen der Gutachter.Die Versicherer werden ihre Tarife auch im kommenden Jahr anheben. «Nach moderaten Prämiensteigerungen für 2006 gibt es im nächsten Jahr wohl wieder einen höheren Anpassungsbedarf», sagte Reinhold Schulte vom Verband der Privaten Krankenversicherer. (nz)
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