Studie weist Ungerechtigkeit bei Rente nach
Gutverdiener mit einem Einkommen von mehr als 4500 Euro im Monat beziehen der Untersuchung zufolge im Durchschnitt mehr als 18 Jahre lang Rente. Normalverdiener mit einem Einkommen zwischen 2500 und 3500 Euro kommen auf eine Rentenlaufzeit von durchschnittlich 15 Jahren.
Laut der Studie könnten die Rentenbeiträge von männlichen Geringverdienern von derzeit 19,5 Prozent auf 15 Prozent sinken, wenn sie lediglich für die Altersbezüge ihrer eigenen Einkommensklasse aufkommen müssten. Der entsprechende Beitragssatz für die Gruppe männlicher Gutverdiener läge der Satz dann bei 23,1 Prozent.
Lauterbach sieht der Studie nach den Grundsatz verletzt, nachdem die Einzahlungen und Leistungen des Rentensystems in angemessenen Verhältnis stehen müssen. Bezieher hoher Einkommen würden «bezogen auf die gesamten Rentenzahlungen zu Lasten der Bezieher geringer Einkommen subventioniert», kommt die Studie zum Schluss. (nz)

