netzeitung.deNasa verschiebt Shuttle-Start

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Die "Atlantis" am Startplatz (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Die "Atlantis" am Startplatz
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Raumfähre «Atlantis» wird erst 24 Stunden später als geplant ins All starten. Die Nasa hatte den Start wegen Problemen mit zwei Tanksensoren abgebrochen.

Der für Donnerstagabend geplante Start der US-Weltraumfähre «Atlantis» mit dem europäischen Weltraumlabor «Columbus» an Bord wird verschoben. Wegen Problemen mit den Tanksensoren werde die Fähre frühestens am Freitag ins All abheben, sagte die Sprecherin der Europäischen Weltraumbehörde (Esa), Brigitte Kolmsee, am Donnerstag in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Insgesamt sei das derzeitige «Startfenster» bis zum 13. Dezember geöffnet.

Zwei von vier Sensoren des mit flüssigem Wasserstoff gefüllten Treibstofftanks zeigten bei einem Test falsche Ergebnisse über den Tankinhalt an, wie Nasa-Sprecher Paul Foerman mitteilte. Nach den Sicherheitsbestimmungen müssen mindestens drei Sensoren funktionieren.

Probleme mit den Sensoren haben in der Vergangenheit schon des öfteren zu Startverschiebungen geführt.

Der neue Starttermin für die Columbus-Mission ist laut dem Internet-Portal Spaceflight Now für Freitag um 22:09 MEZ geplant. Ursprünglich war der Start im US-Bundesstaat Florida für Donnerstag 22.31 Uhr MEZ vorgesehen gewesen.

«Natürlich wären wir gerne pünktlich geflogen, aber wir wollen auch sicher fliegen», sagte Alan Thirkettle von der Esa. Sollte die «Atlantis» nicht bis Ende nächster Woche ins All fliegen können, wäre ein Start erst wieder Anfang Januar möglich.

An Bord der «Atlantis» wird sich auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel befinden, der von seinem französischen Kollegen Léopold Eyharts sowie von fünf US-Astronauten begleitet wird. Ziel der Fähre ist die internationale Raumstation ISS, an der das Labor angedockt werden soll. (nz/AP/dpa)